Über uns

Willkommen bei Hope Human Rights e.V.

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Im Dialog der Kulturen

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, fördert die internationale Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens im In- und Ausland insbesondere durch

  • Kreative Sozialarbeit mit Kindern- und Jugendlichen durch künstlerische Mittel (Tanz, Schauspiel, bildende Kunst etc.)
  • Interkulturellen Austausch zwischen Menschen verschiedener Herkunft (Heimat, gesellschaftlicher Position, Ausbildungsstand etc.) durch künstlerische Mittel
  • Und über Aufklärung und Vermittlung von Menschenrechten

Unser Ziel und unsere Vorgehensweise

Hope Human Rights e.V. wurde 2014 von der Tanz- und Theaterpädagogin Tanja Jäckel (u.a. Stadttheater Konstanz „Junges Theater“) als HOOP Human Rights ins Leben gerufen.

Das Ziel war von Anfang an, den interkulturellen Dialog zwischen jungen Menschen aus aller Welt zu fördern und ihnen das Thema Menschenrechte durch kreative Sozialarbeit – vorrangig durch den Einsatz von künstlerischen Mitteln wie Theater, Malerei und Tanz- näher zu bringen. Bei Workshops in Schulen, Jugendzentren und anderen Einrichtungen erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, die Erfahrungen ihres Lebensalltags in Geschichten, Tanz oder bildhafter Malerei auszudrücken. Durch diese Form der Auseinandersetzung mit tiefgreifenden Themen wie Gerechtigkeit, Gleichheit oder globale Verantwortung werden die Teilnehmer in eine Dialogform hinein genommen, die sie persönlich berührt und auch in anderen Kontexten diskussionsstark und in ihrer Haltung global verantwortlich sein lässt.

Unsere bisherige Arbeit

Als erstes großes Ziel stand von Anfang an ein Austausch mit Afrika, vorzugsweise Südafrika fest (es bestanden bereits persönliche Kontakte). 2014 konnte der Verein durch private Unterstützung der deutschen Organisatoren und einem entstandenen Freundeskreis ein Tanztheaterprojekt in Südafrika und Deutschland realisieren, in dem die unterschiedlichen Lebenswelten Jugendlicher aus Afrika und Deutschland gegenübergestellt und das Thema Menschenrechte von verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurden. Über einen Zeitraum von jeweils zwei Wochen setzten sich Jugendliche mit dem Thema Gewalt und Menschenrechte auseinander. Über einen professionell angeleiteten künstlerischen Prozess entstand in den jeweiligen Ländern ein sehr eindrückliches Tanztheater, das die Unterschiede, bezogen auf die Wahrnehmung der Menschenrechte und deren Umsetzung in verschiedenen Kulturen aufzeigt. Der gesamte Projektverlauf wurde in beiden Ländern von einem renommierten südafrikanischen Kameramann und Filmregisseur begleitet. Der Erfolg der Filmdokumentation und der damit entstandenen Austausch über Kontinente, ermutigte“ Hoop“, das Gelernte in weitere Projekte einzubringen.

Uns schien es von Anfang an wichtig, angesichts der angespannten politischen Weltsituation das Thema Menschenrechte und Gleichheit besonders in den Fokus des kulturellen Dialogs zu stellen. Gerade die Missachtung von Menschenrechten und deren vielfältige Konsequenzen wie Ungleichheit, Armut, Aussichtslosigkeit führt viele junge Menschen. zur Flucht nach Europa.

Aus der seit Herbst 2015 verschärften Flüchtlingssituation in Deutschland hatte sich Hope Human Rights zur Aufgabe gemacht, vorerst den Dialog zwischen jungen Flüchtlingen in ihrem Lebensalltag in Deutschland (Region Konstanz) zu begleiten. Ein Team aus Kunst- und Theaterpädagogen arbeitet seither z.B. an Schulen mit Gruppen aus jungen Flüchtlingen und deutschen Kindern und Jugendlichen und versucht durch den Einsatz von theaterpädagogische Mitteln und Kunsttherapie Perspektiven für deren Zukunft aufzuzeigen, über die Missachtung der Menschenrechte in ihren Heimatländern zu sprechen und über die Grundrechte der deutschen Demokratie zu informieren und zu diskutieren. Im Vordergrund stand und steht hier auch immer wieder der Dialog der Kulturen.

Der mittlerweile entstandene und verfestigte Freundeskreis beschloss zur Stärkung der Arbeit einen eingetragenen Verein zu gründen, der den international besser verständlichen Namen „Hope Human Rights“ tragen sollte. Die Eintragung ins Vereinsregister haben und die Anerkennung als gemeinnütziger Verein haben wir im Frühjahr 2017 erhalten.

Die weitere Entwicklung: Tanztheaterprojekt 2018/2019 als Austauschprojekt

Nachdem wir einen Dialog zwischen den Kulturen drei Jahre lang ausschließlich in Deutschland gestaltet haben, wollen wir als HOPE Human Rights e.V. wieder ein Projekt durchführen, das einen realen Austausch junger Menschen aus unterschiedlichen Kulturen fördert. Die Arbeit in Deutschland ist wichtig, aber sie kann nicht das ersetzen, was wir durch einen Austausch erreichen wollen: das gegenseitige Verständnis der Kulturen und zugleich eine nachhaltige Veränderung in Bezug auf die Schlüsselprobleme, die sich durch die Globalisierung vor allem in südlichen Ländern ergeben.

2019 wollen wir unsere Erfahrungen in einem Austauschprojekt weiter fruchtbar machen und ausbauen. Es soll nun zu einem Kulturaustausch mit einer Tanztheatergruppe aus Konstanz und einer künstlerisch interessierten Gruppe aus Afrika (vermutlich Südafrika) kommen. Die beiden Gruppen sollen sich in ihren jeweiligen Ländern gegenseitig besuchen und miteinander an einem gemeinsamen Thema der Nachhaltigkeit arbeiten, bzw. es künstlerisch durch Tanz, Theater oder Musik umsetzen. Durch persönliche Begegnung und Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der Partnerländer werden die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten, die eigene Rolle in einer globalen und vernetzten Welt zu reflektieren. Über den gemeinsamen künstlerischen Lernprozess sollen sich die Teilnehmer besser kennenlernen lernen, sich gemeinsam mit globalen Fragen der Weltgesellschaft auseinandersetzen und dazu positionieren.

Konkret soll über einen Zeitraum von eineinhalb bis zwei Jahren in den Partnerländern künstlerisch an einem gemeinsamen Thema gearbeitet werden. Der Fokus könnte dabei auf folgenden Themen liegen: Nehmen die Jugendlichen die globale Verantwortung wahr? Tragen wir mit unserem ressourcenintensiven Lebensstil zu der ungerechten Verteilung der Güter in der Welt bei?

Die konkrete Ausgestaltung der Idee erfolgt gleichberechtigt zwischen den Jugendlichen und den Partnerinstitutionen selbst. Hope Human Rights e.V. möchte hier neue Wege entwickeln und gehen, um globale Kompetenzen der jungen Generation zu fördern um dadurch das globale Miteinander aktiv und nachhaltig zu unterstützen.